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Pressemeldungen Scheibbs

LK Scheibbs entlässt den 100. RNS-Patienten

SCHEIBBS - Hr. Oskar Geiger war der 100. Patient auf der neuen RNS (Department für Remobilisation/Nachsorge) im LK Scheibbs. Hr. Geiger wurde nach seiner orthopädischen Operation erfolgreich mobilisiert und kann nun selbstständig zuhause seinen Alltag fortsetzen.

Nach 21 Tagen auf der RNS wurde Hr. Geiger gut zu Fuß nach Hause geschickt. Der medizinische Leiter OA Dr. Gerold Hartmann, Stationsleitung Friederike Röska und der leitende Physiotherapeut Gerhard Winter verabschieden ihren Jubiläumspatienten und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute und viel Gesundheit.

Seit 1. Jänner 2017 gibt es das Department für Remobilisation/Nachsorge (RNS) am Landesklinikum Scheibbs. Es werden Patientinnen und Patienten nach orthopädischen, unfallchirurgischen, chirurgischen oder internistischen Erkrankungen betreut, die über die durchschnittliche Verweildauer eines Akutkrankenhausaufenthaltes hinaus eine medizinische, pflegerische und therapeutische Behandlung benötigen.

Wie gelangt man auf die RNS?
Sie werden von ihrem behandelnden Krankenhaus zugewiesen. Die Erstbehandlung kann im LK Scheibbs oder auch in den umliegenden Kliniken stattgefunden haben. Nach einem erfolgreichen Aufnahmeverfahren erfolgt der Transfer auf die RNS. Voraussetzung ist, dass auf geistiger und körperlicher Ebene die Rehabilitationsfähigkeit gegeben ist.

Was passiert auf der RNS?
Ein interprofessionelles Team, bestehend aus Medizinern, Pflegepersonen, Physiotherapeuten, einer Ergotherapeutin, Psychologinnen und ernährungsmedizinischen Beraterinnen betreut die Patientinnen und Patienten und erarbeitet gemeinsam einen Therapieplan. Dazu wurde die Station baulich entsprechend adaptiert, um den Genesungsverlauf positiv zu beeinflussen.

Wie lange dauert der Aufenthalt auf der RNS?
Patientinnen und Patienten verbleiben in der Regel 3 Wochen auf der Station, um eine selbstständige Lebensführung wiederherzustellen.

Für wen ist die RNS geeignet?
Patientinnen und Patienten, die nach einer orthopädischen, unfallchirurgischen, chirurgischen oder internistischen Erkrankung eine über die durchschnittliche Genesungsdauer hinausgehende medizinische, therapeutische und pflegerische Betreuung benötigen. Dies sind meist ältere Patientinnen und Patienten z.B. nach einer Schenkelhalsfraktur, einer Hüftoperation oder auch nach einer schweren Lungenentzündung.

Wie geht es nach der Entlassung weiter?
In der Regel werden Sie in gebesserter wenn auch noch nicht mit vollständig wiederhergestellter Mobilität nach Hause entlassen. Eventuell wird später ein Aufenthalt in einem Rehazentrum folgen.

 

Bildtext:
v.l.n.r. OA Dr. Gerold Hartmann, DGKP Friederike Röska und Mag. Dr. Gerhard Winter entlassen ihren Jubiläumspatienten Hrn. Oskar Geiger (sitzend) nach Hause.

Medienkontakt:
Dipl. KH-Bw. Isabella Karner, MBA
Landesklinikum Scheibbs
Tel.: +43 (0)7482 9004-1012
E-Mail: presse@scheibbs.lknoe.at